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Neue Netzabstützung Villach

Für eine sichere Stromversorgung über Jahrzehnte

Projekt 220/110-kV-Netzabstützung Villach

Das Projekt „Neue Netzabstützung Villach“ wurde 2005 begonnen. Grund dafür ist die Entlastung bzw. der Austausch der bestehenden, mittlerweile schon 50 Jahre alten Anlagen für die Sicherstellung der regionalen Stromversorgung.

Damit weiterhin eine sichere und ausreichende Stromversorgung im Großraum Villach und somit die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes gewährleistet werden kann, ist die Erneuerung bzw. Erweiterung des Stromnetzes in Villach notwendig. Daher wird seit mehreren Jahren an der Umsetzung eines 220/110-kV-Umspannwerks südlich von Fürnitz gearbeitet. Es soll direkt neben der bestehenden 220-kV-Leitung der Austrian Power Grid (APG) errichtet werden. Von diesem Umspannwerk ausgehend wird eine 12 km lange 110-kV-Leitung bis zu unserem bestehenden Umspannwerk Landskron führen.

Der gewählte Standort für die Errichtung der 220/110-kV-Netzabstützung neben der bestehenden 220-kV-Leitung, zwischen den Orten St. Job/Sigmontitsch und Susalitsch kann aufgrund seiner Beschaffenheit optimal genützt werden. Optische Beeinträchtigung durch die Betriebsanlage wird durch einen eigens errichteten Sichtschutzhügel vermieden. Die 110-kV-Leitung verläuft weitestgehend durch den Wald. Dadurch und dank der Nutzung bestehender Geländeformationen ist es auch hier möglich, die Sichtbarkeit der Leitung auf ein Minimum zu reduzieren. Im nördlichen Bereich der Leitung führt die Trasse parallel zur Südautobahn. Somit werden Siedlungsräume größtenteils umgangen.

Start der Bauarbeiten

Nach mehrjähriger präziser Planung erfolgte 2014 der Startschuss. Noch in den Wintermonaten wurden Schlägerungsarbeiten am zukünftigen Standort des neuen Umspannwerks (im Weiteren „UW-Gelände“ genannt) entlang der Leitungstrasse vorgenommen und folglich bestehende Forstwege für den Baustellenverkehr instand gesetzt. Nach der Errichtung der nördlichen Zufahrtsstraße, von der Bundesstraße zum UW-Gelände, und der Befestigung sämtlicher Mastbauflächen im September 2014 konnten bereits in diesem Jahr erste Erdbauarbeiten am UW-Gelände selbst durchgeführt werden.

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit waren bereits die ersten Masten aufgestellt. Früher als gedacht konnte die Schwerlastzufahrt von Fürnitz zum UW-Gelände umgesetzt werden. In Zuge von Baggerarbeiten, Abtragungen, Aufschüttungen und Betonarbeiten am UW-Standort wurde auf einer Fläche von 24.000 m2 das zuvor unebene Gebiet zu einem ebenen, tragbaren Untergrund umgebaut. Um die Tragfähigkeit sicherzustellen, sind zahlreiche Kiessäulen in das Erdreich eingesetzt. Diese ist wichtig, um die Massen eines Umspannwerks zu tragen. Allein die zwei für ein Umspannwerk notwendigen Transformatoren besitzen ein Gewicht von insgesamt 400 Tonnen.

Zwischenzeitliche Unterbrechungen

Aufgrund von Beschwerdeeinreichen der Stadt Villach und der Gemeinde Finkenstein mussten im Oktober 2015 alle Bauarbeiten eingestellt werden. Die Forderung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) wurde trotz bereits zweimaliger Überprüfung und der Entscheidung des Umweltsenates des Erlasses einer UVP-Pflicht nach einer mehr als dreijährigen Verfahrensdauer vom Verwaltungsgerichtshof (VwGH) an das Bundesverwaltungsgericht zurückverwiesen, die vormalige Entscheidung aufgehoben.

Nach fast zweijährigem Baustopp veröffentlichte der VwGH den Entschluss, dass für die 220/110-kV-Netzabstützung in Villach keine UVP-Pflicht bestehe.

Weitere Vorgehensweise

Die Verzögerung durch den Baustopp kann die geplante Bauzeit nicht eingehalten und das Projekt somit nicht mit Ende 2017 realisiert werden.

Kontakt

Wenn Sie Fragen zu unserem Projekt haben, kontaktieren Sie uns bitte. Wir bemühen uns, Ihre Anfrage so rasch wie möglich zu beantworten.

Kontakt

Das Projekt „Neue Netzabstützung Villach“ wurde 2005 begonnen. Grund dafür ist die Entlastung bzw. der Austausch der bestehenden, mittlerweile schon 50 Jahre alten Anlagen für die Sicherstellung der regionalen Stromversorgung.

Damit weiterhin eine sichere und ausreichende Stromversorgung im Großraum Villach und somit die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes gewährleistet werden kann, ist die Erneuerung bzw. Erweiterung des Stromnetzes in Villach notwendig. Daher wird seit mehreren Jahren an der Umsetzung eines 220/110-kV-Umspannwerks südlich von Fürnitz gearbeitet. Es soll direkt neben der bestehenden 220-kV-Leitung der Austrian Power Grid (APG) errichtet werden. Von diesem Umspannwerk ausgehend wird eine 12 km lange 110-kV-Leitung bis zu unserem bestehenden Umspannwerk Landskron führen.

Der gewählte Standort für die Errichtung der 220/110-kV-Netzabstützung neben der bestehenden 220-kV-Leitung, zwischen den Orten St. Job/Sigmontitsch und Susalitsch kann aufgrund seiner Beschaffenheit optimal genützt werden. Optische Beeinträchtigung durch die Betriebsanlage wird durch einen eigens errichteten Sichtschutzhügel vermieden. Die 110-kV-Leitung verläuft weitestgehend durch den Wald. Dadurch und dank der Nutzung bestehender Geländeformationen ist es auch hier möglich, die Sichtbarkeit der Leitung auf ein Minimum zu reduzieren. Im nördlichen Bereich der Leitung führt die Trasse parallel zur Südautobahn. Somit werden Siedlungsräume größtenteils umgangen.

Start der Bauarbeiten

Nach mehrjähriger präziser Planung erfolgte 2014 der Startschuss. Noch in den Wintermonaten wurden Schlägerungsarbeiten am zukünftigen Standort des neuen Umspannwerks (im Weiteren „UW-Gelände“ genannt) entlang der Leitungstrasse vorgenommen und folglich bestehende Forstwege für den Baustellenverkehr instand gesetzt. Nach der Errichtung der nördlichen Zufahrtsstraße, von der Bundesstraße zum UW-Gelände, und der Befestigung sämtlicher Mastbauflächen im September 2014 konnten bereits in diesem Jahr erste Erdbauarbeiten am UW-Gelände selbst durchgeführt werden.

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit waren bereits die ersten Masten aufgestellt. Früher als gedacht konnte die Schwerlastzufahrt von Fürnitz zum UW-Gelände umgesetzt werden. In Zuge von Baggerarbeiten, Abtragungen, Aufschüttungen und Betonarbeiten am UW-Standort wurde auf einer Fläche von 24.000 m2 das zuvor unebene Gebiet zu einem ebenen, tragbaren Untergrund umgebaut. Um die Tragfähigkeit sicherzustellen, sind zahlreiche Kiessäulen in das Erdreich eingesetzt. Diese ist wichtig, um die Massen eines Umspannwerks zu tragen. Allein die zwei für ein Umspannwerk notwendigen Transformatoren besitzen ein Gewicht von insgesamt 400 Tonnen.

Zwischenzeitliche Unterbrechungen

Aufgrund von Beschwerdeeinreichen der Stadt Villach und der Gemeinde Finkenstein mussten im Oktober 2015 alle Bauarbeiten eingestellt werden. Die Forderung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) wurde trotz bereits zweimaliger Überprüfung und der Entscheidung des Umweltsenates des Erlasses einer UVP-Pflicht nach einer mehr als dreijährigen Verfahrensdauer vom Verwaltungsgerichtshof (VwGH) an das Bundesverwaltungsgericht zurückverwiesen, die vormalige Entscheidung aufgehoben.

Nach fast zweijährigem Baustopp veröffentlichte der VwGH den Entschluss, dass für die 220/110-kV-Netzabstützung in Villach keine UVP-Pflicht bestehe.

Weitere Vorgehensweise

Die Verzögerung durch den Baustopp kann die geplante Bauzeit nicht eingehalten und das Projekt somit nicht mit Ende 2017 realisiert werden.

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Fakten zum Projekt