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Herausforderung Energiewende: Fachtagung Elektrotechnik 2021

Alljährlich treffen sich Vertreter der HTLs Österreich zur Fachtagung Elektrotechnik. Heuer fand die Veranstaltung am 15. und 16. Oktober in Pörtschach am Wörthersee statt. Veranstalter war die HTL Mössingerstraße, Abteilung Elektrotechnik. Die KNG-Kärnten Netz GmbH war eng in die Programmgestaltung eingebunden.

 

Energiewende fordert auch die Ausbildung

Die Energietechnik verändert sich mit atemberaubender Geschwindigkeit. Der Klimawandel und die Energiewende stellen für unsere Branche gewaltige Herausforderungen dar. Damit verbunden sind natürlich auch die Herausforderungen für die Ausbildung. Die Fachtagung Elektrotechnik stellt ein ideales Forum für den Meinungsaustausch, die Fortbildung und die Entwicklung von Perspektiven für die Ausbildung im Bereich Elektrotechnik dar. Die Teilnehmer sind ausschließlich Abteilungsvorstände und Werkstättenleiter der HTLs aus ganz Österreich, insgesamt etwa 30 Personen. Der Kontakt zu Industrie, Gewerbe und Wirtschaft ist für diese Zielgruppe sehr wichtig, geht es doch darum, den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen und zukunftsorientierten Unterricht anzubieten.

Abwechslungsreiches Programm mit viel Praxisbezug

Am ersten Tag wurde die KNG in der Kirchengasse in Klagenfurt besucht. Schülerinnen und Schüler der HTL Mössingerstraße haben den Teilnehmern das von ihrer Schule und der KNG gemeinsam entwickelte Messlabor für Elektromobilität vorgeführt. „Bestaunt wurde aber auch unser in Österreich einzigartiges mobiles 800-kVA-Aggregat“, erklärt Hans-Jürgen Wernegger, Leiter Instandhaltung und Diagnose Hochspannung, der gemeinsam mit Walter Auernig, Abteilungsvorstand HTL Mössingerstrasse, für die Gestaltung des Programmes verantwortlich zeichnete. Abschluss und vielleicht auch Höhepunkt an diesem Tag bildete die neue Schaltstraße der KNG. Hier bot sich den Teilnehmern die Gelegenheit, selbst Hand anzulegen. „Wir wollen künftig auch die Schaltstraße für den Unterricht von HTL-Klassen zur Verfügung stellen“, so Wernegger. „Gerade für die Ausbildung der Elektrotechnik an HTLs sind solche Kooperationen von zentraler Bedeutung.“

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Energieübertragung und -verteilung. Gestartet wurde der Tag im Hochspannungs-Wartungszentrum der KNG in Landskron mit Vorträgen von Hans-Jürgen Wernegger über den Betrieb und die Instandhaltung des Hochspannungsnetzes der KNG. Die Darstellung einiger durchaus spektakulärer Störfälle, die von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurden, rundete den Vortrag ab. Anschließend stellte Michael Weixelbraun, Leiter Anlagenbetrieb und Instandhaltung APG, die Situation am internationalen Strommarkt dar. Dabei wurde anhand von Beispielen die Problematik der volatilen erneuerbaren Energien dargelegt. Auch die sichere und kostengünstige Stromversorgung, die nur durch den massiven Ausbau des Leitungsnetzes sichergestellt werden kann, wurde thematisiert. Eine damit verbundene Reduktion des Redispatch und der Ausbau der Speicher stellen wesentliche Aufgaben für die Versorgungssicherheit dar. Anschließend wurden das UW Landskron und das neu errichtete UW Villach Süd besichtigt.

„Das Feedback der Abteilungsvorstände und Werkstättenleiter der HTLs Österreichs über die beiden Tage war herausragend“, freut sich Wernegger. Es gäbe nicht viele Gelegenheiten, derart einzigartige Anlagen und Einrichtungen zu besichtigen und von kompetenten Mitarbeitern erklärt zu bekommen, so der Tenor.

 

KNG-Kärnten Netz GmbH

 

Alljährlich treffen sich Vertreter der HTLs Österreich zur Fachtagung Elektrotechnik. Heuer fand die Veranstaltung am 15. und 16. Oktober in Pörtschach am Wörthersee statt. Veranstalter war die HTL Mössingerstraße, Abteilung Elektrotechnik. Die KNG-Kärnten Netz GmbH war eng in die Programmgestaltung eingebunden.

 

Energiewende fordert auch die Ausbildung

Die Energietechnik verändert sich mit atemberaubender Geschwindigkeit. Der Klimawandel und die Energiewende stellen für unsere Branche gewaltige Herausforderungen dar. Damit verbunden sind natürlich auch die Herausforderungen für die Ausbildung. Die Fachtagung Elektrotechnik stellt ein ideales Forum für den Meinungsaustausch, die Fortbildung und die Entwicklung von Perspektiven für die Ausbildung im Bereich Elektrotechnik dar. Die Teilnehmer sind ausschließlich Abteilungsvorstände und Werkstättenleiter der HTLs aus ganz Österreich, insgesamt etwa 30 Personen. Der Kontakt zu Industrie, Gewerbe und Wirtschaft ist für diese Zielgruppe sehr wichtig, geht es doch darum, den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen und zukunftsorientierten Unterricht anzubieten.

Abwechslungsreiches Programm mit viel Praxisbezug

Am ersten Tag wurde die KNG in der Kirchengasse in Klagenfurt besucht. Schülerinnen und Schüler der HTL Mössingerstraße haben den Teilnehmern das von ihrer Schule und der KNG gemeinsam entwickelte Messlabor für Elektromobilität vorgeführt. „Bestaunt wurde aber auch unser in Österreich einzigartiges mobiles 800-kVA-Aggregat“, erklärt Hans-Jürgen Wernegger, Leiter Instandhaltung und Diagnose Hochspannung, der gemeinsam mit Walter Auernig, Abteilungsvorstand HTL Mössingerstrasse, für die Gestaltung des Programmes verantwortlich zeichnete. Abschluss und vielleicht auch Höhepunkt an diesem Tag bildete die neue Schaltstraße der KNG. Hier bot sich den Teilnehmern die Gelegenheit, selbst Hand anzulegen. „Wir wollen künftig auch die Schaltstraße für den Unterricht von HTL-Klassen zur Verfügung stellen“, so Wernegger. „Gerade für die Ausbildung der Elektrotechnik an HTLs sind solche Kooperationen von zentraler Bedeutung.“

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Energieübertragung und -verteilung. Gestartet wurde der Tag im Hochspannungs-Wartungszentrum der KNG in Landskron mit Vorträgen von Hans-Jürgen Wernegger über den Betrieb und die Instandhaltung des Hochspannungsnetzes der KNG. Die Darstellung einiger durchaus spektakulärer Störfälle, die von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurden, rundete den Vortrag ab. Anschließend stellte Michael Weixelbraun, Leiter Anlagenbetrieb und Instandhaltung APG, die Situation am internationalen Strommarkt dar. Dabei wurde anhand von Beispielen die Problematik der volatilen erneuerbaren Energien dargelegt. Auch die sichere und kostengünstige Stromversorgung, die nur durch den massiven Ausbau des Leitungsnetzes sichergestellt werden kann, wurde thematisiert. Eine damit verbundene Reduktion des Redispatch und der Ausbau der Speicher stellen wesentliche Aufgaben für die Versorgungssicherheit dar. Anschließend wurden das UW Landskron und das neu errichtete UW Villach Süd besichtigt.

„Das Feedback der Abteilungsvorstände und Werkstättenleiter der HTLs Österreichs über die beiden Tage war herausragend“, freut sich Wernegger. Es gäbe nicht viele Gelegenheiten, derart einzigartige Anlagen und Einrichtungen zu besichtigen und von kompetenten Mitarbeitern erklärt zu bekommen, so der Tenor.

 

KNG-Kärnten Netz GmbH

 

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