Kelag Logo - Link zur Startseite

Temporäre Absenkung einer Gasleitung - ein Projekt mit Seltenheitswert

Temporäre Absenkung einer Gasleitung - ein Projekt mit Seltenheitswert

Ein Teilstück der Straßenbrücke über den Völkermarkter Stausee wird in den kommenden Monaten abgetragen und neu errichtet. Dazu musste die unterhalb entlang gelegte Erdgashochdruckleitung mit speziellem Werkzeug um rund einen Meter abgesenkt werden.

Der Zahn der Zeit nagt auch an Brücken. Für die 1958 errichtete Stauseebrücke in Völkermarkt steht nun eine Komplettsanierung an. Damit die Sicherheit der überquerenden Personen und Fahrzeuge gewährleistet ist, wurden bereits im Mai stützende Stahl-Sicherungsträger unter dem schadhaften Brückenfeld montiert. Im Sommer wird dieses nun während einer zweimonatigen Brückensperre komplett abgetragen und erneuert.

Die unter dem Brückenstück führende Gas- und 20-kV-Leitung der KNG müssen im Zuge dessen abgesenkt und auf den Sicherungsträgern angebracht werden. Besonders bei der Gasleitung, die einen Betriebsdruck von 10 bar aufweist, bedeutet das präzise und herausfordernde Arbeiten, die so noch nie durchgeführt wurden. In einer hoch komplexen statischen Berechnung des TÜV Süd wurde der notwendige Grad, um den die Leitung gedehnt werden darf, bestimmt. Um diese Anforderungen zu erfüllen, war für das 16 Meter lange zu erneuernde Brückenstück eine langgezogene Absenkung der Gasleitung über mehr als 50 Meter erforderlich. Diese Konstruktion wird über die Sommermonate die Versorgung der Gebiete Kühnsdorf und St. Michael sicherstellen.

        

Ende Juni konnte die KNG die millimetergenaue Absenkung und Montage der Erdgasleitung gemeinsam mit der Firma Integral umsetzen. Besonderes Augenmerk bei diesen Arbeiten wurde auf die unterbrechungsfreie Erdgasversorgung für Südkärnten und die notwendige Absicherung während der Brückensanierungsarbeiten gelegt. Um Beschädigungen vorzubeugen, wird zusätzlich noch eine schützende Verschalung angebracht. 

08.07.2020

Ein Teilstück der Straßenbrücke über den Völkermarkter Stausee wird in den kommenden Monaten abgetragen und neu errichtet. Dazu musste die unterhalb entlang gelegte Erdgashochdruckleitung mit speziellem Werkzeug um rund einen Meter abgesenkt werden.

Der Zahn der Zeit nagt auch an Brücken. Für die 1958 errichtete Stauseebrücke in Völkermarkt steht nun eine Komplettsanierung an. Damit die Sicherheit der überquerenden Personen und Fahrzeuge gewährleistet ist, wurden bereits im Mai stützende Stahl-Sicherungsträger unter dem schadhaften Brückenfeld montiert. Im Sommer wird dieses nun während einer zweimonatigen Brückensperre komplett abgetragen und erneuert.

Die unter dem Brückenstück führende Gas- und 20-kV-Leitung der KNG müssen im Zuge dessen abgesenkt und auf den Sicherungsträgern angebracht werden. Besonders bei der Gasleitung, die einen Betriebsdruck von 10 bar aufweist, bedeutet das präzise und herausfordernde Arbeiten, die so noch nie durchgeführt wurden. In einer hoch komplexen statischen Berechnung des TÜV Süd wurde der notwendige Grad, um den die Leitung gedehnt werden darf, bestimmt. Um diese Anforderungen zu erfüllen, war für das 16 Meter lange zu erneuernde Brückenstück eine langgezogene Absenkung der Gasleitung über mehr als 50 Meter erforderlich. Diese Konstruktion wird über die Sommermonate die Versorgung der Gebiete Kühnsdorf und St. Michael sicherstellen.

        

Ende Juni konnte die KNG die millimetergenaue Absenkung und Montage der Erdgasleitung gemeinsam mit der Firma Integral umsetzen. Besonderes Augenmerk bei diesen Arbeiten wurde auf die unterbrechungsfreie Erdgasversorgung für Südkärnten und die notwendige Absicherung während der Brückensanierungsarbeiten gelegt. Um Beschädigungen vorzubeugen, wird zusätzlich noch eine schützende Verschalung angebracht. 

08.07.2020

Artikel teilen:
Weitere Artikel zu den Themen: