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Umspannwerk Klagenfurt: Umbau während des laufenden Betriebs

Umspannwerk Klagenfurt: Umbau während des laufenden Betriebs

„Unser Umspannwerk in der Kirchengasse in Klagenfurt wurde vor mehr als 60 Jahren gebaut“, erklärt Michael Marketz, Geschäftsführer der Kärnten Netz.

„Sein Alter und sein technischer Zustand haben die komplette Erneuerung notwendig gemacht. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der vielen bestehenden Leitungseinbindungen haben wir uns dafür entschieden, das Umspannwerk auf dem gleichen Gelände schrittweise zu erneuern. Dabei arbeiten wir, wie vor Ort deutlich wird, mit vielen Provisorien, um den uneingeschränkten Energietransport zu den Kunden während der Umbauphase gewährleisten zu können. Die Provisorien werden wieder abgebaut, sobald sie nicht mehr benötigt werden.“

11 Millionen Euro für die Versorgungssicherheit

Die Kärnten Netz setzt die Erneuerung des Umspannwerkes Klagenfurt innerhalb von drei Jahren um, etwa die Hälfte der Arbeiten sind bis jetzt durchgeführt worden, die Gesamtinvestitionen betragen rund 11 Millionen Euro. „Bis jetzt sind wir im Zeitplan, trotz schwieriger Umstände wie zum Beispiel der Pandemie und verzögerter Lieferketten“, betont Marketz.
Das Umspannwerk Klagenfurt ist einer der wichtigsten Knoten im 110-kV-Netz der Kärnten Netz und hat drei Funktionen: Erstens ist es die wichtigste Netzabstützung zur sicheren und ausreichenden Versorgung der Landeshauptstadt Klagenfurt. Zweitens wird über dieses Umspannwerk die Region zwischen dem Wörthersee und den Karawanken mit Strom versorgt, also das Südufer des Wörthersees, das Keutschacher Seental und das Rosental mit der Stadt Ferlach. Drittens wird die Erzeugung des Draukraftwerks Ferlach-Maria Rain über dieses Umspannwerk in das 110-kV-Netz eingespeist. Klagenfurt und seine Umgebung ist neben Villach der zweite große Verbrauchsschwerpunkt in Kärnten, die Kunden in dieser Region benötigen rund 17 Prozent des gesamten Kärntner Strombedarfs.

Aktueller Stand der Bauarbeiten

Das neue Betriebsgebäude für die 20-kV-Schaltanlage und die Steuerungstechnik für das gesamte Um-spannwerk wurden bereits errichtet. Fertiggestellt und in Betrieb ist auch der erste Bauabschnitt der 110-kV-Anlage. „Zur Aufrechterhaltung der Stromversorgung für die Kunden haben wir fünf 110-kV-Baueinsatzkabelsysteme zu je drei Kabeln verlegt und in Betrieb genommen“, erläutert Projektleiter Kevin Grilz. „Die Provisorien stellen sicher, dass während der Bauarbeiten die in das Umspannwerk Klagenfurt mündenden 110-kV-Freileitungen weiter betrieben werden können. Somit bleiben die elektrischen Verbindungen zum Kraftwerk Ferlach-Maria Rain und zu den Umspannwerken Landskron, Völkermarkt und Obersielach aufrecht.“ Von der alten 110-kV-Anlage wurde der erste Teil demontiert. An dieser Stelle wird derzeit der zweite Bauabschnitt realisiert. „Die Fundamente und der Stahlbau sind fertig, derzeit montieren wir die 110-kV-Geräte“, erklärt Grilz.

Zum Projekt zählt auch die Installation eines neuen 110/20-kV-Trafos. „Sobald die neuen Trafofelder fertig sind und der neue Trafo auf seinem Platz steht, können wir die Stromversorgung für den Raum zwischen dem Wörthersee und den Karawanken auf die neue 20-kV-Schaltanlage umschalten“, erläutert Michael Marketz. „Aus heutiger Sicht wird das im Oktober 2022 geschehen. Im Moment arbeiten wir an den 110-kV-Schaltfeldern, welche die Trafos auf der 110-kV-Seite versorgen werden.“

Wenn das Gesamtprojekt fertiggestellt ist, dann ist das erneuerte Umspannwerk Klagenfurt ein Stück Richtung Westen gerückt. „Mit der neuen Anlage können wir die sichere und ausreichende Versorgung der Kunden für die nächsten Jahrzehnte gewährleisten“, betont Marketz. „Das erneuerte Umspannwerk Klagenfurt/Kirchengasse ist dann aber auch fit für die Energiezukunft, mit zusätzlichen Anwendungen wie E-Mobilität, Wärmepumpen und der Stromerzeugung aus PV-Anlagen. Die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit hat auch bei der Transformation des Energiesystems oberste Priorität, deshalb investiert die Kärnten Netz konsequent in das Verteilernetz, um die genannten zusätzlichen Herausforderungen bewältigen zu können.“

 

„Unser Umspannwerk in der Kirchengasse in Klagenfurt wurde vor mehr als 60 Jahren gebaut“, erklärt Michael Marketz, Geschäftsführer der Kärnten Netz.

„Sein Alter und sein technischer Zustand haben die komplette Erneuerung notwendig gemacht. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der vielen bestehenden Leitungseinbindungen haben wir uns dafür entschieden, das Umspannwerk auf dem gleichen Gelände schrittweise zu erneuern. Dabei arbeiten wir, wie vor Ort deutlich wird, mit vielen Provisorien, um den uneingeschränkten Energietransport zu den Kunden während der Umbauphase gewährleisten zu können. Die Provisorien werden wieder abgebaut, sobald sie nicht mehr benötigt werden.“

11 Millionen Euro für die Versorgungssicherheit

Die Kärnten Netz setzt die Erneuerung des Umspannwerkes Klagenfurt innerhalb von drei Jahren um, etwa die Hälfte der Arbeiten sind bis jetzt durchgeführt worden, die Gesamtinvestitionen betragen rund 11 Millionen Euro. „Bis jetzt sind wir im Zeitplan, trotz schwieriger Umstände wie zum Beispiel der Pandemie und verzögerter Lieferketten“, betont Marketz.
Das Umspannwerk Klagenfurt ist einer der wichtigsten Knoten im 110-kV-Netz der Kärnten Netz und hat drei Funktionen: Erstens ist es die wichtigste Netzabstützung zur sicheren und ausreichenden Versorgung der Landeshauptstadt Klagenfurt. Zweitens wird über dieses Umspannwerk die Region zwischen dem Wörthersee und den Karawanken mit Strom versorgt, also das Südufer des Wörthersees, das Keutschacher Seental und das Rosental mit der Stadt Ferlach. Drittens wird die Erzeugung des Draukraftwerks Ferlach-Maria Rain über dieses Umspannwerk in das 110-kV-Netz eingespeist. Klagenfurt und seine Umgebung ist neben Villach der zweite große Verbrauchsschwerpunkt in Kärnten, die Kunden in dieser Region benötigen rund 17 Prozent des gesamten Kärntner Strombedarfs.

Aktueller Stand der Bauarbeiten

Das neue Betriebsgebäude für die 20-kV-Schaltanlage und die Steuerungstechnik für das gesamte Um-spannwerk wurden bereits errichtet. Fertiggestellt und in Betrieb ist auch der erste Bauabschnitt der 110-kV-Anlage. „Zur Aufrechterhaltung der Stromversorgung für die Kunden haben wir fünf 110-kV-Baueinsatzkabelsysteme zu je drei Kabeln verlegt und in Betrieb genommen“, erläutert Projektleiter Kevin Grilz. „Die Provisorien stellen sicher, dass während der Bauarbeiten die in das Umspannwerk Klagenfurt mündenden 110-kV-Freileitungen weiter betrieben werden können. Somit bleiben die elektrischen Verbindungen zum Kraftwerk Ferlach-Maria Rain und zu den Umspannwerken Landskron, Völkermarkt und Obersielach aufrecht.“ Von der alten 110-kV-Anlage wurde der erste Teil demontiert. An dieser Stelle wird derzeit der zweite Bauabschnitt realisiert. „Die Fundamente und der Stahlbau sind fertig, derzeit montieren wir die 110-kV-Geräte“, erklärt Grilz.

Zum Projekt zählt auch die Installation eines neuen 110/20-kV-Trafos. „Sobald die neuen Trafofelder fertig sind und der neue Trafo auf seinem Platz steht, können wir die Stromversorgung für den Raum zwischen dem Wörthersee und den Karawanken auf die neue 20-kV-Schaltanlage umschalten“, erläutert Michael Marketz. „Aus heutiger Sicht wird das im Oktober 2022 geschehen. Im Moment arbeiten wir an den 110-kV-Schaltfeldern, welche die Trafos auf der 110-kV-Seite versorgen werden.“

Wenn das Gesamtprojekt fertiggestellt ist, dann ist das erneuerte Umspannwerk Klagenfurt ein Stück Richtung Westen gerückt. „Mit der neuen Anlage können wir die sichere und ausreichende Versorgung der Kunden für die nächsten Jahrzehnte gewährleisten“, betont Marketz. „Das erneuerte Umspannwerk Klagenfurt/Kirchengasse ist dann aber auch fit für die Energiezukunft, mit zusätzlichen Anwendungen wie E-Mobilität, Wärmepumpen und der Stromerzeugung aus PV-Anlagen. Die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit hat auch bei der Transformation des Energiesystems oberste Priorität, deshalb investiert die Kärnten Netz konsequent in das Verteilernetz, um die genannten zusätzlichen Herausforderungen bewältigen zu können.“

 

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