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Aus Alt mach Neu: Umspannwerk und Leitungseinbindung in Radenthein

Für eine weiterhin sichere Versorgung der Region.

Projekt Erneuerung 110/20kV-Umspannwerk Radenthein mit Leitungseinbindung

Zur Gewährleistung der zukünftigen Versorgungssicherheit der Gemeinden Radenthein und Bad Kleinkirchheim hat die KNG-Kärnten Netz GmbH umfassende Erneuerungen und Erweiterungen am Betriebsgelände des Umspannwerks Radenthein unternommen.

Das seit 1966 in Betrieb stehende Umspannwerk Radenthein ist ein wichtiger Knotenpunkt in der 110-kV-Versorgungsleitung vom Umspannwerk Malta Hauptstufe bis zum Umspannwerk Landskron. Vom Umspannwerk Radenthein aus erfolgt außerdem die Versorgung der Gemeinde Radenthein inklusive der dort ansässigen RHI Magnesita AG sowie weiterführend der Gemeinde Bad Kleinkirchheim. 

Steigender Stromverbrauch in der Region

Während der letzten 50 Jahre hat die Region besonders bei Touristen an Attraktivität gewonnen - neben der historischen Bedeutung Radentheins aufgrund von Granat- und Magnesitabbau ist die Gemeinde mit ihren zahlreichen Erlebniswanderwegen bei Kultur- und Aktivurlaubern beliebt, ebenso wie Bad Kleinkirchheim als Schi- und Thermaleldorado. Auch aus wirtschaftlicher Sicht, vor allem aufgrund der Gewinnung von Rohmagnesit und den daraus angefertigten Feuerfestprodukten durch die dort angesiedelte RHI Magnesita AG trägt Radenthein eine besondere Rolle.  Um dem ganzjährig stark frequentierten Urlaubsgebiet und Standort des Marktführers im Feuerfestbereich auch zukünftig eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten, wurde das bisherige Umspannwerk nun nach über fünf Jahrzehnten zuverlässiger Arbeit erneuert.

Technische Vorgehensweise

Im Speziellen wurden die 110-kV-Freiluftschaltanlage und die 110-kV-Leitungseinbindungen erneuert. Bisher ist nur eines von zwei 110-kV-Systemen des vom UW Lieserhofen zum UW Landskron führenden Leitungszuges in das UW Radenthein eingebunden, weshalb zwischen den beiden Leitungssystemen große Belastungsunterschiede auftreten. Um dies auszugleichen, wird 2020 auch das zweite Leitungssystem in das UW Radenthein eingebunden.

2017 erfolgte bereits die Erneuerung der gesamten 20-kV-Anlage. 2018 und 2019 wurde die gänzliche 110-kV-Schaltanlage baulich und elektrisch modernisiert und um eine Querkupplung, zwei Leitungs- und zwei Transformatorfelder erweitert. Vom Betriebsgebäude ausgehend wurden sämtliche Kabelwege und Kabel zur Freiluftschaltanlage hin neu verlegt. Der westliche Bereich für die neue Leitungseinbindung einschließlich eines neuen Transformators konnte noch im Herbst 2018 fertiggestellt werden. Ab dem Frühjahr 2019 wurde der östliche Teil der 110-kV-Schaltanlage für die Leitungen nach Lieserhofen, Landskron und Bad Kleinkirchheim grunderneuert, ein weiterer Transformator ist seitdem als Spannungsregler aktiv. Aufgrund der Platzverhältnisse erfolgte die Erneuerung der Schaltanlage in SF6-Technik. Die 110-kV-Erdungsanlage, die Anlagenumzäunung sowie die Fahrbahnen im und zum Gelände hin wurden ebenso neu geschaffen.   

Endphase

Das Umspannwerk Radenthein durfte damit rundummodernisiert in das neue Jahr starten. 2020 erfolgt nun die Einbindung des zweiten 110-kV-Leitungssystems. Im Zuge dessen wird ein sich im bewaldeten Gebiet befindlicher 110-kV-Mast gegen einen neuen Gittermast ersetzt, ein weiterer wird am gegenüberliegenden Flussufer des Betriebsgeländes errichtet.

Das erneuerte Umspannwerk wird nach den modernsten technischen Gegebenheiten durch die Netzleitstelle in Klagenfurt fernüberwacht und gesteuert. Die Versorgung unserer Kunden ist trotz Bauphasen zu jederzeit gegeben. 
 

Das Umspannwerk Radenthein um 1966
Zur Gewährleistung der zukünftigen Versorgungssicherheit der Gemeinden Radenthein und Bad Kleinkirchheim hat die KNG-Kärnten Netz GmbH umfassende Erneuerungen und Erweiterungen am Betriebsgelände des Umspannwerks Radenthein unternommen.

Das seit 1966 in Betrieb stehende Umspannwerk Radenthein ist ein wichtiger Knotenpunkt in der 110-kV-Versorgungsleitung vom Umspannwerk Malta Hauptstufe bis zum Umspannwerk Landskron. Vom Umspannwerk Radenthein aus erfolgt außerdem die Versorgung der Gemeinde Radenthein inklusive der dort ansässigen RHI Magnesita AG sowie weiterführend der Gemeinde Bad Kleinkirchheim. 

Steigender Stromverbrauch in der Region

Während der letzten 50 Jahre hat die Region besonders bei Touristen an Attraktivität gewonnen - neben der historischen Bedeutung Radentheins aufgrund von Granat- und Magnesitabbau ist die Gemeinde mit ihren zahlreichen Erlebniswanderwegen bei Kultur- und Aktivurlaubern beliebt, ebenso wie Bad Kleinkirchheim als Schi- und Thermaleldorado. Auch aus wirtschaftlicher Sicht, vor allem aufgrund der Gewinnung von Rohmagnesit und den daraus angefertigten Feuerfestprodukten durch die dort angesiedelte RHI Magnesita AG trägt Radenthein eine besondere Rolle.  Um dem ganzjährig stark frequentierten Urlaubsgebiet und Standort des Marktführers im Feuerfestbereich auch zukünftig eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten, wurde das bisherige Umspannwerk nun nach über fünf Jahrzehnten zuverlässiger Arbeit erneuert.

Technische Vorgehensweise

Im Speziellen wurden die 110-kV-Freiluftschaltanlage und die 110-kV-Leitungseinbindungen erneuert. Bisher ist nur eines von zwei 110-kV-Systemen des vom UW Lieserhofen zum UW Landskron führenden Leitungszuges in das UW Radenthein eingebunden, weshalb zwischen den beiden Leitungssystemen große Belastungsunterschiede auftreten. Um dies auszugleichen, wird 2020 auch das zweite Leitungssystem in das UW Radenthein eingebunden.

2017 erfolgte bereits die Erneuerung der gesamten 20-kV-Anlage. 2018 und 2019 wurde die gänzliche 110-kV-Schaltanlage baulich und elektrisch modernisiert und um eine Querkupplung, zwei Leitungs- und zwei Transformatorfelder erweitert. Vom Betriebsgebäude ausgehend wurden sämtliche Kabelwege und Kabel zur Freiluftschaltanlage hin neu verlegt. Der westliche Bereich für die neue Leitungseinbindung einschließlich eines neuen Transformators konnte noch im Herbst 2018 fertiggestellt werden. Ab dem Frühjahr 2019 wurde der östliche Teil der 110-kV-Schaltanlage für die Leitungen nach Lieserhofen, Landskron und Bad Kleinkirchheim grunderneuert, ein weiterer Transformator ist seitdem als Spannungsregler aktiv. Aufgrund der Platzverhältnisse erfolgte die Erneuerung der Schaltanlage in SF6-Technik. Die 110-kV-Erdungsanlage, die Anlagenumzäunung sowie die Fahrbahnen im und zum Gelände hin wurden ebenso neu geschaffen.   

Endphase

Das Umspannwerk Radenthein durfte damit rundummodernisiert in das neue Jahr starten. 2020 erfolgt nun die Einbindung des zweiten 110-kV-Leitungssystems. Im Zuge dessen wird ein sich im bewaldeten Gebiet befindlicher 110-kV-Mast gegen einen neuen Gittermast ersetzt, ein weiterer wird am gegenüberliegenden Flussufer des Betriebsgeländes errichtet.

Das erneuerte Umspannwerk wird nach den modernsten technischen Gegebenheiten durch die Netzleitstelle in Klagenfurt fernüberwacht und gesteuert. Die Versorgung unserer Kunden ist trotz Bauphasen zu jederzeit gegeben. 
 

Fakten zum Projekt